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Club 2×11 – Die Fußballdiskussion mit ballesterer.fm und fairplay Initiative präsentiert:

Verklärt, verdrängt, vergessen
Fußball im Nationalsozialismus

Donnerstag, 1. Dezember, 19.00 Uhr

Hauptbücherei am Gürtel (Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien)
Veranstaltungssaal (3. Stock)

Zum Thema: Die Wiener Austria lässt seit Sommer ihre Rolle zur Zeit des Nationalsozialismus wissenschaftlich aufarbeiten. Damit folgt sie einer Reihe österreichischer und deutscher Klubs, die ähnliche Projekte initiierten.
Im Club 2×11 diskutieren ForscherInnen, warum sich Klubs und Verbände so lange Zeit mit der Beschäftigung zum Nationalsozialismus ließen und welche Rolle Fans bei dieser Aufarbeitung spielen. Warum ist das Thema auch 71 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus relevant und wie erinnern die Vereine heute an diese Zeit?
In Deutschland tobt derzeit ein regelrechter Historikerstreit zur Einschätzung der Bedeutung des Fußballs im Nationalsozialismus – steht ein solcher auch in Österreich bevor?

Podium

Bernhard Hachleitner, Historiker, Forschungsgruppe „FK Austria im Nationalsozialismus“, langjährige Beschäftigung mit der Geschichte des Wiener Sport-Clubs
Walter Iber, Historiker, Buchautor zum Steirischen Fußball im Nationalsozialismus („Erst der Verein, dann die Partei“, Graz 2016)
Fanny Rasul, Politologin und ehem. Vorsitzende ÖH-Uni-Wien, u.a. Beschäftigung mit Fußball und Antisemitismus
Laurin Rosenberg, Historiker, Koordinator des SK Rapid-Vereinsmuseums Rapideum
Dietrich Schulze-Marmeling, Autor zahlreicher Bücher zur internationalen Fußballgeschichte im deutschen Werkstatt-Verlag (u.a. „Der FC Bayern und seine Juden“, 2. erw. Aufl. Göttingen 2013)
Johann Skocek, Sportjournalist und Autor, Forschungsgruppe „FK Austria im Nationalsozialismus“

Moderation: Georg Spitaler, ballesterer – Autor

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