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Donnerstag, 24. Februar 2011 Hauptbücherei am Gürtel (Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien) Veranstaltungssaal (3. Stock) Beginn: 19:00 Uhr – Eintritt frei !

Sie machen Stimmung auf den Rängen, protestieren gegen den „modernen Fußball“ und kritisieren Staat und Polizei. In der öffentlichen Darstellung ist die Ultra-Bewegung umstritten. Dennoch ist sie in den letzten Jahren in Österreich und Deutschland wie keine andere Fankultur gewachsen. Die Neuerscheinung „Tifare Contro – Eine Geschichte der italienischen Ultras“ will auf die Ursprünge der Ultras als antagonistische Jugendkultur im Italien der 1960er Jahre aufmerksam machen und beschreibt die vielen Widersprüche der Ultra-Kultur, die sie in ihrem Mutterland an den Rande des Untergangs gebracht haben.
Kai Tippmanns Übersetzung von Giovanni Francesios „Tifare Contro“ ist das erste Buch einer geplanten Reihe zur italienischen Ultra-Literatur. Nach der Lesung durch Kai Tippmann werden im Club 2×11 folgende Fragen diskutiert: Was kann die österreichische Ultra-Kultur aus der italienischen Geschichte lernen? Sind Gewalt-Konzeptionen der „Ultra-Mentalität“ problematisch und selbstzerstörerisch? Und steht der Anspruch nach gesellschaftlichen Freiräumen der Ultras im Widerspruch zu ihren hierarchischen Organisationsstrukturen?

PODIUMSGÄSTE:

Kai Tippmann
Übersetzer des Buchs „Tifare Contro. Eine Geschichte der italienischen Ultras“

Domenico Mungo
Fiorentina-Ultra und Buchautor („Sensomutanti“, „Cani Sciolti“)

Tommaso
Ultras Rapid

MODERATION:

Jakob Rosenberg
(ballesterer)

podcast http://www.buechereien.wien.at/media/audio/51_Club2x11_am_24_02_2011_1.mp3

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